postheadericon Ligusterhecke

© Irina Reifschneider - Fotolia.com


Liguster ist eine sehr beliebte Heckenpflanze. So eine Hecke wird sehr dicht, ist winterhart, robust und relativ anspruchslos. Viele Sorten verlieren ihre Blätter im Winter nicht, bleiben also immergrün.

Und auch die Sorten, die ihr Laub verlieren, sind so dicht verzweigt, dass sie sogar über Winter ohne Blätter einen guten Sichtschutz bieten. Im Frühling ist der richtige Zeitpunkt, um eine junge Ligusterhecke anzupflanzen. Das sollte gemacht worden sein, bevor die neuen Blätter austreiben, denn so wächst sie leicht und problemlos an.

Falls es vor Mai nicht klappt, die neue Hecke anzulegen, ist es wichtig, die Jungpflanzen mit Wurzelballen zu kaufen. Achten Sie in der Baumschule darauf, dass Ihnen der Gärtner die Wurzelballen in ein Tuch einschlägt, damit die Pflanze beim Transport zu Ihrem Garten keine Erde verliert.

Fragen Sie in der Baumschule nach dem geeigneten Dünger, Muttererde, Pflanztorf und so weiter, man wird Sie dort passend zu den ortsüblichen Bodenverhältnissen beraten. Lassen Sie sich auch erklären, welchen Pflanzabstand Sie einhalten sollten. Und vergessen Sie nicht, die jungen Pflanzen gut anzugießen und in der Anwachsphase immer schön feucht zu halten.

Wie hoch wird eine Ligusterhecke?

Es gibt viele verschiedene Ligustersorten, die in der Größe sehr unterschiedlich sein können. Hier sollen zur Orientierung einige Beispiele genannt werden. Der ovalblättrige Liguster (Liguster ovalifolium) wäre ideal für eine besonders hohe Hecke. Diese Sorte verliert ihre Blätter im Winter aber zum Teil, erreicht dafür aber eine Endhöhe von ca. 5 m. Durch die sehr dicht werdenden Zweige bieten auch solche Hecken ohne Laub im Winter durchaus einen passablen Sichtschutz.
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